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"Mir hannen" - Der neue Kuckuck ist gelandet

In der neuen Ausgabe des Pfaffendorfer Kuckucks finden Sie jede Menge Informationen und Neuigkeiten über die Aktivitäten des SPD-Ortsvereins Pfaffendorf. Foto: hagir25 / pixelio

Detlev Pilger

Unser Abgeordneter im Deutschen Bundestag: Detlev Pilger, MdB - Für Koblenz und die Region in Berlin! Hier kommen Sie zu seiner Homepage www.detlevpilger.de

Roger Lewentz

Unser Abgeordneter im rheinland-pfälzischen Landtag: Roger Lewentz, MdL und Staatsminister - Für Koblenz rechtsrheinisch! Hier kommen Sie zu seiner Homepage www.roger-lewentz.de

06.08.2016 / Aktuell

Gehweg wieder frei

Zahlreiche Pfaffendorfer Bürgerinnen und Bürger wohnen mittlerweile in Horchheim im Seniorenzentrum Hildegard von Bingen. Mit Angehörigen oder anderen Besuchern geht es dann oft die Emser Straße Richtung Keller Kreuz und dann an den Rhein.
​In letzter Zeit wurde der Gehweg allerdings immer schmäler, da das Grün am Bahnhang ziemlich ausuferte. Insbesondere für Personen mit Rollator oder Rollstuhl eine problematische Situation.
​Darauf angesprochen, kümmerte sich der SPD-Ortsverein gerne um dieses Anliegen. Mit Dezernentin Margit Theis-Scholz besteht der kurze Draht zur Verwaltung, so dass der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen schnell anrückte.

 

20.07.2016 / Aktuell

Wird in der Hermannstraße gerast?

In der Vergangenheit wurden wir immer wieder darauf angesprochen, dass viele Autofahrer in der Hermannstraße erheblich zu schnell unterwegs seien. Da dieses Thema auch auf der Kirmes im Juni wieder aufkam, haben wir mit dem Ordnungsamt Kontakt aufgenommen und uns Zahlen zu den durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen angefordert. Hier eine Zusammenfassung:

Von 01/2016 – 05/2016 wurde zu unterschiedlichen Uhrzeiten fünfmal die Geschwindigkeit überwacht. Hierbei wurden insgesamt 321 Durchfahrten registriert, wovon  51 Autos bis 11 km/Std. zu schnell waren (also maximal 41 gefahren sind).

„Ob man hier von Raserei sprechen kann, glaube ich eher weniger. Zu schnell ist es natürlich trotzdem und das Sicherheitsbedürfnis der Anwohner nehmen wir durchaus ernst“, so Ute Schuhmacher, Beisitzerin im Ortsverein.

Allerdings ist bei der Auswertung aufgefallen, dass immer nur von der Wendelinusstraße  in Fahrtrichtung Sebastianistraße kontrolliert wurde. Hier könnte es durchaus sein, dass auf Grund des Gegenverkehrs, der ja grundsätzlich Vorfahrt hat, weniger schnell gefahren wird.

Wir haben das Ordnungsamt daher gebeten, auch einmal „auf freier Strecke“ (Sebastiani- Richtung Wendelinusstraße) zu kontrollieren. Vielleicht kommt hier ja etwas anderes heraus. Ende des Jahres werden wir uns noch einmal aktuelle Zahlen anfordern. Wir bleiben dran.

 

08.07.2016 / Aktuell

Neues zum Soldatenbad

Eine Informationsveranstaltung zur Änderung des Bebauungsplans 43 („Soldatenbad Horchheim“) fand am  1. Juni 2016 in der Balthasar-Neumann-Grundschule auf der Pfaffendorfer Höhe statt. Zu der frühzeitigen Bürgerbeteiligung hatte das Stadtentwicklungsamt Koblenz eingeladen. Der stellvertretende Amtsleiter Helmut Wittgens moderierte die  halbstündige Veranstaltung. Neben Mitarbeitern des Amts waren die leitende Architektin Frau Gerharz und Alexander von Canal anwesend, dessen Architekturbüro mit der Planung einer Nachnutzung durch den Grundstückseigentümer Provinzial beauftragt ist. Das Soldatenbad wurde 1994 geschlossen.

Das Gelände an der Stadtteilgrenze Pfaffendorfs zu Horchheim (Sebastianistraße /Niederfelder Weg) biete städtebaulich kein schönes Bild, sei aber durch seine Lage attraktiv, führt Carsten Hartmut vom Stadtentwicklungsamt aus. Das Gelände biete viele städtebauliche Vorteile gegenüber der Erschließung eines Gebiets am Stadtrand /"auf der grünen Wiese". So sei bereits eine Infrastruktur in Form von Kanälen und Straßen  vorhanden.

Hartmut und von Canal stellten den neuen Entwurf gemeinsam den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern vor. Bis zu elf Wohnhäuser mit insgesamt bis zu 85 Wohnungen sollen auf dem Gelände neu entstehen. Zwei Vollgeschosse mit jeweils einem Staffel- oder Dachgeschoss sind pro Haus geplant. Hartmut führte aus, dass darauf geachtet würde, die baulichen Gegebenheiten (Traufhöhe der Häuser) der Umgebung nicht zu überschreiten. Eine 6 Meter hohe Schallschutzmauer zur angrenzenden Bundesstraße 42, die etwas über die Grundstücksgrenzen hinausragt, soll den Straßenlärm spürbar minimieren. Davon profitierten laut Hartmut nicht nur die direkten Anwohner, sondern auch die der anderen Straßenseite des Niederfelder Wegs. Eine Tiefgarage mit Stellplätzen trage der angespannten Parksituation im Niederfelder Weg Rechnung. Für Besucher seien zusätzliche oberirdische Stellplätze vorgesehen. Auch an Grünflächen würde gedacht: Ein Teil des Baumbestands würde erhalten. Für Grünflächen, die den Baumaßnahmen zum Opfer fallen wird es Ausgleichsmaßnahmen und einen kleinen Park auf dem Areal geben. Im Vorfeld sei dazu ein Artenschutzgutachten durch das Büro Baudisch erstellt worden. Die darin formulierten Feststellungen würden beachtet. Zwei weitere sehr schöne Details des neuen Entwurfs: Der Fuß- und Radweg zur B42 und die Fußgängerbrücke würden erhalten und könnten weiter genutzt werden. Außerdem würden die Wertstoffcontainer vom Straßenrand auf das Gelände verlegt.

Es gab in der Vergangenheit bereits Informationsveranstaltungen zur Nachnutzung des Soldatenbadareals, unter anderem 2012 in der Grundschule Horchheim.  Der damalige Entwurf umfasste acht Häuser.

Bei den Bauvorhaben des Stadtentwicklungsamts hat eine Nachverdichtung oberste Priorität. Inwiefern man bei den geplanten elf Häusern auf dem Areal von einer - wie vom Ortsverein Pfaffendorf grundsätzlich begrüßten - behutsamen Nachverdichtung sprechen kann, ist Auslegungssache. Diese Auffassung vertraten auch einige Anwesende mit kritischen Fragen unter anderem zum Bauzeitraum, der stärkeren Lärmbelästigung, zunehmendem Verkehr im Niederfelder Weg und Beeinträchtigungen durch die Lärmschutzwand.

Die Bürgerbeteiligung wurde von einer Mitarbeiterin des Stadtentwicklungsamts protokolliert und einige Fragen hat das Team um Herrn Wittgens als Hausaufgabe mitgenommen. Am Ende der Veranstaltung wurde verkündet, das die Öffentlichkeit weitere Informationen erhalten werde.

Zur Änderung des Bebauungsplans 43 bemerkt der neue Vorsitzende des OV-Pfaffendorf, Christoph Kretschmer: „Wir bleiben bei unserer Forderung einer behutsamen Nachverdichtung. Außerdem ist uns der Erhalt des Baumbestands auf dem Areal wichtig. Wir begleiten das Thema ja schon länger und werden weiterhin die Entwicklungen im Blick behalten."

 

 

08.07.2016 / Aktuell

Grundschule Pfaffendorf wird für Vereine geöffnet

Durch den Verkauf der beiden Pfaffendorfer Gasthäuser „Hotel Merkelbach“ und „Rheinhof“ und die dort entstandene private Wohnbebauung haben die Pfaffendorfer Vereine in den vergangenen Jahren innerhalb eines kurzen Zeitraums Lokalitäten für Vereinstreffen verloren. Auch das katholische Pfarrhaus wechselte inzwischen an einen privaten Käufer.

Da zudem das Clara-Schumacher-Haus auf absehbare Zeit weiter für Maßnahmen zur Flüchtlingsintegration benötigt wird, entfällt auch hier die mögliche Nutzung für Vereinszwecke.

Daher bildete sich bereits 2014 eine gemeinsame Initiative der Pfaffendorfer Vereine, die mit dem Anliegen der möglichen Nutzung von Räumlichkeiten an die damalige Pfaffendorfer Grundschulleiterin Frau Kottke sowie die im Ort vertretenen Parteien herantrat.

Der SPD Ortsverein Pfaffendorf stellte daraufhin  bereits  im vergangenen Herbst einen entsprechenden Antrag auf Mehrfachnutzung der Grundschule als Schul- und Kulturzentrum.

Nun konnte im gemeinsamen Dialog von Schulleitung, Elternvertretung, Vereinsvertretern und der Stadt Koblenz als Schulträger eine Übereinkunft und Vereinbarung getroffen werden: Die Grundschule räumt Material- und Abstellräume aus und um, so dass die für die Vereinsnutzung angedachten Räume im Erdgeschoss frei werden. Diese können dann sukzessive durch den Einsatz hoher finanzieller Eigenmittel sowie mit viel Eigenleistung der Vereine umgebaut und nutzbar gemacht werden.

„Damit ist in Pfaffendorf ein wegweisendes, zukunftsträchtiges Modell für den Erhalt des Stadtteillebens gelungen“, so Margit Theis-Scholz, Schuldezernentin und Vorstandsmitglied der Pfaffendorfer SPD. „Gleichzeitig eröffnen sich damit auch Chancen für die Weiterentwicklung der Schule als Stadtteileinrichtung , auch für generationsübergreifenden Aktivitäten der Vereine.“

 

 
Foto: ua gr / DPA

08.07.2016 / Aktuell

Die Wildschweine sind los

"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Hofmann-Göttig,
wir vom SPD-Ortsverein Pfaffendorf werden von besorgten Bürgern angesprochen, in wie weit sich die Stadt Koblenz mit dem Problem der Wildschweine beschäftigt. 
Neben verwüsteten Gärten ist auch schon von der Ein oder Anderen unangenehmen Begegnung mit Wildschweinen in der Siedlung berichtet worden. Auf Grund der Dringlichkeit fragen wir an, welche konkreten Maßnahmen die Stadt Koblenz ergreift um dem Problem Herr zu werden.
Gerne können Sie uns per Email antworten.Wir bedanken uns für Ihre Mühen."


​Mit diesen Worten wandte sich der SPD-Ortsverein am 23.06. an den Oberbürgermeister und erhielt von dessen Büroleiter mit Mail vom 29.06. folgende Antwort:

"Sehr geehrter Herr Kretschmer,
der Oberbürgermeister dankt Ihnen herzlich für Ihre E-Mail und hat mich gebeten, Ihnen zu antworten.
Wie Sie und andere Bürgerinnen und Bürger berichteten, sind gehäuft Wildschweine in Wohngebieten der südlichen rechtsrheinischen Stadtteile gesichtet worden. Der Oberbürgermeister betont ausdrücklich, dass die Verwaltung das tatsächliche Problem und die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Bereichen der rechten Rheinseite sehr ernst nimmt und deshalb die Untere Jagdbehörde der Stadt unverzüglich den Kontakt zu weiteren zuständigen Behörden aufgenommen hat, um nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
Konkret hat die Untere Jagdbehörde bereits erste Schritte eingeleitet: So wurde in den Jagdbezirken im Umfeld der Wohngebiete die Jagd auf Schwarzwild verschärft, um dort Freiraum für die in den Grüngürteln an den Wohnbereichen befindlichen Tiere zu schaffen. Im Bereich des Einfallsweges der Wildschweine aus dem höher gelegenen Wald wurde ein zusätzlicher Ansitz genehmigt und errichtet, um hier bereits einen weiteren Zuzug von Wildschweinen zu unterbinden.
Überlegungen einer größer angelegten, waffenlosen „Treibjagd“ aus den Grüngürteln, werden zwar wegen fehlender Einflussmöglichkeiten auf panisch reagierende Tiere in der Nähe von Wohnhäusern und der Bundesstraße 42 zunächst nicht weiter verfolgt - es bleibt aber das zeitnahe Ziel, die Wildschweine aus den genannten Gebieten zu vertreiben. In den Grüngürteln an der B 42 werden daher jetzt nächtliche Beobachtungen durchgeführt, um die Zahl der Tiere und die Zusammensetzung der Rotten zu erfassen. Mittels gezielter ordnungsbehördlicher Maßnahmen sollen die Wildschweinrotten dann, in sich immer enger ziehenden Bereichen, dazu bewogen werden, das eigentlich fremde Terrain der Wohngebiete und der Grüngürtel wieder in Richtung ihres angestammten Waldbereiches zu verlassen.
Wie oben angedeutet, ist die Stadt parallel auch mit benachbarten Jagdbehörden in Kontakt, da sich die Wanderbewegungen der Wildschweine ja tatsächlich nicht an kommunalen Grenzen orientieren und Maßnahmen auf der einen Seite auch Auswirkungen auf Bereiche anderer haben können. Heute findet deshalb ein ausführliches Gespräch mit der Jagdbehörde des Rhein-Lahn-Kreises, der Stadt Lahnstein, dem dortigen Kreisjagdmeister, dem Niederlahnsteiner Jagdpächter einem Vertreter der oberen Jagdbehörde und der Unteren Jagdbehörde der Stadt Koblenz statt. Ziel ist es, den Wildschweinebestand langfristig zu reduzieren, damit die in den Wohngebieten liegenden Tiere in den dort  freiwerdenden Bereich wechseln können.
Neue Schäden können und sollen im Übrigen jederzeit der Unteren Jagdbehörde per E-Mail an jagdangelegenheiten(at)stadt.koblenz.de mitgeteilt werden, damit die Bewegungen der Wildschweinrotten besser kontrolliert werden können.

Gründe für die aktuellen Wanderungen der Wildschweine in die Wohngebiete werden von Experten übrigens u.a. in den hohen Tierbeständen durch veränderte klimatische Bedingungen mit milden Wintern gesehen. Die nun fast jährlichen Fruchtabwürfe, vor allem von Buchen und Eichen, sind Energiespender für die Wildschweine, was zu mehr Nachkommen, mittlerweile häufig zweimal im Jahr, führt. Auch ausgedehnte Verbuschungen der Grüngürtel von Wohngebieten geben den Tieren gute Rückzugsmöglichkeiten.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Ausführungen etwas weiterhelfen und stehe selbstverständlich für Rückfragen zur Verfügung.
Herzlichen Dank und viele Grüße

​Perry Metten-Golly"

Der Ortsverein wird die Thematik weiter verfolgen, gegebenenfalls weiter nachhacken. Sprechen Sie uns gerne an!

 

 

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