Auf das „Deutsche Eck“ der Familie Merkelbach hatte die Pfaffendorfer SPD Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig geladen und viele Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt. In seiner Begrüßung erinnerte Ratsmitglied David Langner an die gute Stimmung während der Bundesgartenschau. Diese Lust an der Stadtgestaltung gelte es nun auch bei den anstehenden schwierigen Phasen der Haushaltskonsolidierung zu bewahren. Viele wünschenswerte Projekte in Pfaffendorf dürften nicht aus den Augen verloren, aber auch nicht leichtfertig für die nächsten Jahre versprochen werden.
Auch Hofmann-Göttig machte deutlich, dass die Zeit großer Projekte in Koblenz erst mal vorbei sei. Dennoch sieht er die Stadt auf sehr gutem Kurs. Die BuGa habe einen enormen Imagegewinn gebracht, der Zentralplatz werde die Innenstadt positiv weiterentwickeln.
Dann waren die Bürger gefragt und sie gaben dem Oberbürgermeister zahlreiche Anliegen und Wünsche auf den Weg. Die gesperrte Brücke in der Ravensteynstraße, die Pflege der Posttreppe und die Verkehrssituation in der Hohlstadt kamen dabei zur Sprache. Die Neugestaltung der Emser Straße von der Brücke bis zur Kath. Kirche, ein Anliegen der SPD in den letzten Jahren, wurde auch erneut gefordert. Hier überraschte Manfred Klee vom Planungsamt der Stadt mit der Botschaft, dass es mittlerweile eine erste Planung gebe. Diese soll, wenn sie ausgereift ist, in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. Im Zuge einer Umgestaltung könnten dann auch die bemängelte Fußgängerführung rund um die Kirche behoben werden. Wann mit einer Umsetzung zu rechnen ist, wollten aber weder Klee noch der Oberbürgermeister prognostizieren. Für die SPD ist aber wichtig: Eine Planung liegt in der Schublade und kann jederzeit hervorgeholt werden.
Klee berichtete außerdem über Gespräche mit dem Investor des Rheinhof-Geländes. Man sei sich einig, eine städtebaubehutsame Wohnbebauung anzugehen. Veranstaltungen wie die Kirmes auf dem Jahnplatz sollen weiterhin möglich sein. Ein Konzeptionsbeschluss werde dem Stadtrat in Kürze vorgelegt. Beim Gehweg vom Seniorenheim in der Emser Straße bis zum Rhein werden die Aufträge noch in diesem Jahr vergeben, so dass die Maßnahme im Frühjahr umgesetzt werden soll.
Für David Langner zeigte der Abend, dass es sich lohnt, sich immer wieder Anregungen von den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern geben zu lassen. „Die Menschen wissen die Realisierungsmöglichkeiten von Projekten in Zeiten knapper Kassen richtig einzuschätzen und gerade dann freut es mich, wenn Projekte dennoch zu einem guten Abschluss geführt werden können.“
Veröffentlicht am 19.11.2011
Herzlich laden wir alle Mitglieder und Freunde des Ortsvereins zu unserem traditionellen Döbbekooche-Essen am 16. November um 19 Uhr ins Weinhaus Merkelbach (Emser Straße) ein. Als Gast werden wir an diesem Abend Detlev Pilger begrüßen. Er wird, vorbehaltlich der Zustimmung der Wahlkreiskonferenz, unser Kandidat für die nächste Bundestagswahl sein. Er wird Ehrungen vornehmen und anschließend für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen.
Anmeldungen bitte bis spätestens 09. November per Mail an Ute.Schuhmacher77(at)web.de.
Veröffentlicht am 24.10.2011
Die Beschwerden über den Betreiber der Buslinie 27 auf den Asterstein, die auch die Pfaffendorfer Höhe anfährt, häuften sich in der Vergangenheit. Im letzten Jahr kam der Betreiber der Linie beispielsweise erst nach vielfachen Mahnungen seiner Verpflichtung nach, alle Haltestellen mit Fahrplanaushängen zu versehen. Das eingesetzte Fahrzeugmaterial weist oft Mängel auf, so fallen im Winter auch mal die Heizungen aus. Insbesondere in den morgendlichen Spitzenzeiten sind Verspätungen an der Tagesordnung oder Busse fallen ganz aus, sodass Fahrgäste, die auf Anschlussverbindungen von Bahnen und Bussen angewiesen sind, die Linie 27 nur eingeschränkt nutzen können.
Dies alles war für die SPD-Stadtratsfraktion Grund genug, die Stadtverwaltung in einem Antrag in der letzten Ratssitzung aufzufordern, alle ihr möglichen Schritte zu ergreifen, damit das ÖPNV Angebot der Linie 27 vom Betreiber dem Standard des KEVAG-Angebotes angepasst wird. Nach Auskunft von Ratsmitglied Gerhard Lehmkühler folgt die Stadt grundsätzlich dem Ansinnen der SPD. Das Problem kann aber nur langfristig behoben werden. Die Linienvergabe erfolgte im Jahr 2009 für weitere acht Jahre. Erst dann kann über Rahmenbedingungen neu verhandelt werden.
Veröffentlicht am 21.10.2011
Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) lehnt es ab, die Höchstgeschwindigkeit im Bereich des Parkplatzes beim Restaurant Novum in Fahrtrichtung Lahnstein zu reduzieren. Bisher gilt hier Tempo 100. Das soll nach Ansicht des LBM auch so bleiben.
An die stellvertretende Vorsitzende der Pfaffendorfer SPD Ute Schuhmacher war der Wunsch herangetragen worden, dort wegen der ein- und ausfahrenden Autos das Tempo per Beschilderung zu drosseln. Dem Wunsch kam der technische Geschäftsführer des LBM in seinem Schreiben an die SPD nicht nach. Nach Rücksprache mit der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Koblenz und der Polizei gebe es dort keine Unfallhäufigkeit. In den zurückliegenden drei Jahren habe es nur zwei Verkehrsunfälle wegen „Spurwechsels“ gegeben. Die Sichtverhältnisse in diesem Streckenabschnitt seien sehr gut. Da Verkehrszeichen nur an Stellen aufgestellt werden dürfen, wo dies „besondere Umstände zwingend“ erfordern, lehnt der LBM die Geschwindigkeitsreduzierung ab.
Veröffentlicht am 21.10.2011