SPD Pfaffendorf


Aktiv für Pfaffendorf

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Der Kuckuck - Stadtteilzeitung der SPD Pfaffendorf

In der Ausgabe des Pfaffendorfer Kuckucks finden Sie jede Menge Informationen und Neuigkeiten über die Aktivitäten des SPD-Ortsvereins Pfaffendorf.Zu den Ausgaben.

David Langner

Unser neuer Oberbürgermeister, ab 1. Mai 2018 (Amtseinführung)!

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Detlev Pilger

Unser Abgeordneter im Deutschen Bundestag: Detlev Pilger, MdB - Für Koblenz und die Region in Berlin! Hier kommen Sie zu seiner Homepage www.detlevpilger.de

Roger Lewentz

Unser Abgeordneter im rheinland-pfälzischen Landtag: Roger Lewentz, MdL und Staatsminister - Für Koblenz rechtsrheinisch! Hier kommen Sie zu seiner Homepage www.roger-lewentz.de

Durchwachsene Bilanz des Bima-Gesprächs zur Pfaffendorfer Höhe

Pressemitteilung

Eine energetische Sanierung der bundeseigenen Wohnungen auf der Pfaffendorfer Höhe wird es nicht geben. Die dafür notwendigen Kosten wiegen die Einsparungen bei den Heizkosten aus Sicht der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) nicht auf. Dies ist das Fazit eines Gesprächs einer Abordnung von Mietern und den beiden Stadtratsmitgliedern Uwe Diederichs-Seidel und David Langner.

Anlass für das Gespräch war eine vorausgegangene Unterschriftensammlung sowie ein Treffen mit über 100 Mieterinnen und Mietern der bundeseigenen Wohnungen auf der Pfaffendorfer Höhe.
Sehr hohe Heizkostennachzahlungen hatten den Ausschlag für den Unmut vieler Mieter gegeben.
Die Bima bleibt bei ihrer grundsätzlichen Haltung, dass es keinen akuten Handlungsbedarf bei den Nebenkosten gibt. Man bewege sich bei den Heizkosten im Bundesdurchschnitt vergleichbarer Wohnungen.
Eine energetische Sanierung der Wohngebäude ist aus Sicht der Bima nicht wirtschaftlich. Die dafür zugrunde gelegten Daten konnte die Bima aber nicht darlegen. „Die Bima stellt hier Behauptungen auf, die sie nicht belegen kann und die aufzeigen, dass dieser Immobilienverwalter nicht auf Höhe der technischen Diskussion der Zeit ist“, so Uwe Diederichs-Seidel, Stadtratsmitglied der Grünen.

Die Bima hat allerdings zugesagt, dass man wie in der Vergangenheit einzelnen Beschwerden nachgehen will. Jede Mietpartei muss mit ihren Beschwerden einzeln an die Bima herantreten. Ein professionelles Beschwerdemanagement scheint es bei der Bima nach Einschätzung der beiden Kommunalpolitiker nicht zu geben.
Ansprechpartner werden den Mietern aber in Kürze durch Aushänge in den Eingangsbereichen der Häuser mitgeteilt. Auch die bereits erstellten Energieausweise werden dort einsehbar sein.
„Die farbliche Neugestaltung, wie von der Bima versprochen, dieses lebenswerten Stadtteils ist völlig unzureichend. Farbe senkt keine Heizkosten“, so Diederichs-Seidel.

Eine Mietervollversammlung ist durch die Bima bis auf weiteres nicht geplant.
Im Falle des in die Kritik geratenen Nahwärmenetzes finden Gespräche mit der Bundeswehr statt. Für die Bima besteht hier aber keine Handlungsmöglichkeit, da sich das Netz nicht in ihrem Eigentum befindet. Außerdem sei das Heizkraftwerk vor sieben Jahren saniert worden. Das Rohrleitungsnetz befindet sich aber noch im Originalzustand.

Langner und Diederichs-Seidel hatten zu Beginn des Gesprächs eindringlich das gemeinsame Interesse von Mietern, Bima und Politik beschworen, die Lebensqualität der Pfaffendorfer Höhe weiter zu verbessern. Beide bedauerten aber auch die angespannte Gesprächsatmosphäre: „Ein Zugehen auf die Mieter war nicht erkennbar, deutliches Misstrauen lag in der Luft“, so Langner.

 
 

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