Sachstand zum Thema Wildschweine

Veröffentlicht am 23.09.2016 in Aktuell

Nach wie vor sind die Wildschweine auf der Pfaffendorfer Höhe ein Thema. SPD-Ortsvereinsvorsitzender fragte bei der Stadtverwaltung nach dem aktuellen Sachstand. Aus dem Büro des Oberbürgermeisters erhielt er am 21.09. eine Antwort, die wir hier gerne in Auszügen einstellen:

"Sehr geehrter Herr Kretschmer,

ich bitte um Verständnis, dass die Antwort etwas Zeit in Anspruch genommen hat.  Folgend ein aktueller Stand:

 


1. Jene Anwohnerinnen und Anwohner, die Probleme mit dem Besuch von Wildschweinen hatten, wurden von Herrn Kronenberg vom Ordnungsamt / Untere Jagdbehörde umfangreich informiert und beraten - u.a. darüber, wie Grundstücke erfolgreich gegen das Eindringen von Wildschweinen eingefriedet werden können. Nach dem verstänkern der Wechsel trat nach wenigen Tagen immer ein Gewöhnungseffekt ein. Durch das Erlegen einzelner Frischlinge zogen die führenden Bachen mit den verbleibenden Frischlingen fort. Nach wenigen Tagen fanden sich in diesen Bereichen zwar auch wieder neue Rotten (Bachen mit Frischlingen) ein. Die Beschwerden sind jedoch erheblich weniger geworden und die Wildschweine weitaus vorsichtiger. Einige Bürgerinnen und Bürger boten auch ihre Hilfe bei der Bejagung an. Dies ist jedoch, bis auf wenige Ausnahmen in Gartenbereichen kontraproduktiv, da sich das Schwarzwild dann noch weiter in den Wohngebieten (Gärten) verteilt.
Eine Bache und ein Frischling wurden auf der B 42 überfahren. Die übrigen sieben Frischlinge dieses Familienverbandes hatten sich in dem Grünstreifen Pechlerberg eingeschoben. Zwei davon wurden bereits von Herrn Kronenberg erlegt.
In den umliegenden Jagdrevieren und vor allem in den Wohnrandlagen, wurde die Wildschweinbejagung massiv erhöht, damit dort Platz für die Wildschweine, die aus den Wohngebieten drängen, geschaffen wird.

...

3. Bedingt durch die Klimaerwärmung und länger hinausgeschobene Spätsommertage ist bis Oktober noch mit der Brutzeit einiger Vogelarten zu rechnen. Das Zurückschneiden der Verbuschungen wurde bereits mit dem Umweltamt besprochen, um diesen Lebensraum in den geplanten Landschaftsschutzgebieten für Wildschweine unattraktiv zu gestalten. Das Umweltamt wird alle Grundstückseigentümer auffordern, die Brombeerhecken zu beseitigen und die Grundstücke durchsichtig zu gestalten.

4. Bisher wurden in dem Bereich des geplanten Landschaftsschutzgebietes 5 Wildschweine erlegt, wodurch eine deutliche Entlastung festgestellt wurde.

Sollten Sie weitere Fragen haben, geben Sie einfach Bescheid.

Mit freundlichen Grüßen" 

Kretschmer verspricht: "Wir bleiben am Ball".

 

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