SPD Pfaffendorf


Aktiv für Pfaffendorf

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Der Kuckuck - Stadtteilzeitung der SPD Pfaffendorf

In der Ausgabe des Pfaffendorfer Kuckucks finden Sie jede Menge Informationen und Neuigkeiten über die Aktivitäten des SPD-Ortsvereins Pfaffendorf.Zu den Ausgaben.

David Langner

Unser neuer Oberbürgermeister, ab 1. Mai 2018 (Amtseinführung)!

Hier kommen Sie zu seiner Homepage www.davidlangner.de

Detlev Pilger

Unser Abgeordneter im Deutschen Bundestag: Detlev Pilger, MdB - Für Koblenz und die Region in Berlin! Hier kommen Sie zu seiner Homepage www.detlevpilger.de

Roger Lewentz

Unser Abgeordneter im rheinland-pfälzischen Landtag: Roger Lewentz, MdL und Staatsminister - Für Koblenz rechtsrheinisch! Hier kommen Sie zu seiner Homepage www.roger-lewentz.de

20.10.2018 / Bundespolitik

Halbe Halbe ist gerecht!

Wer hat es gemacht! Nur die SPD.

 

29.10.2016 / Bundespolitik

Detlev Pilger mit Traumergebnis gewählt

99 Prozent! Detlev Pilger, MdB ist unser Kandidat für die Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 199.

 

02.07.2013 / Bundespolitik

Interview mit Detlev Pilger - unser Kandidat für Berlin

Kuckuck: Die soziale Gerechtigkeit ist Ihr Thema. Warum?
Detlev Pilger: Ich habe selbst erfahren müssen, wie ungleich die Startchancen von Menschen verteilt sind. Während einige Klassenkameraden ein eigenes Zimmer mit Schreibtisch hatten, vielleicht noch Nachhilfe bekamen, teilte ich mir ein Zimmer mit meiner Großmutter. Ich bekam weder Nachhilfe noch andere schulische Unterstützung, sodass ich später die Hauptschule mit einem schlechten Abschluss verließ. Kindern, die heute aus bildungsfernen Elternhäusern stammen, geht es vielfach ähnlich. Diese ungleichen Startchancen müssen durch eine frühkindliche Förderung in Kindertagesstätten und Grundschulen ausgeglichen werden. Rheinland-Pfalz hat hier eine Vorreiterrolle und diese muss noch weiter ausgebaut werden. Auch Ganztagsschulen und Integrierte Gesamtschulen stellen hier ein wichtiges Angebot dar. Noch immer ist der Bildungsabschluss eines Kindes von dem seiner Eltern abhängig, das ist sozial ungerecht. Dies zu verändern, dafür setze ich mich ein. Wie schwierig es ist, die Qualifikationen dann viele Jahre später auf dem 2. Bildungsweg zu absolvieren, musste ich ebenfalls feststellen.
Neben meinen persönlichen Erfahrungen bin ich auch aus christlicher Überzeugung motiviert, für gerechtere Verhältnisse zu sorgen. Die christliche Soziallehre und die Sozialdemokratie könnten nach meiner Meinung fast aus einer Feder stammen!
Kuckuck: Was dürfen wir denn von einem Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger in diesem Bereich erwarten?
Detlev Pilger: Der Bund muss Länder und Kommunen bei ihren bildungspolitischen Aufgaben mehr unterstützen. Das Bildungspaket hatte durchaus richtige Ansätze, wenn diese auch bei weitem nicht ausgereicht haben. Erschreckend ist in diesem Zusammenhang für mich, dass ab 31.12.2013 die sozialpädagogische Begleitung der Schülerinnen und Schüler an Schulen von der Bundesregierung beendet wird. Die Rückmeldungen der verschiedenen Schularten haben eindeutig gezeigt, wie notwendig eine solche Begleitung ist.
Jungen Menschen muss eine Perspektive geboten werden, die ihnen ein unabhängiges Leben und eigene Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet.
Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass es in unserem Land wieder gerechter zugeht und die Schere zwischen arm und reich sich wieder etwas mehr schließt.
Kuckuck: Was verbinden Sie mit Pfaffendorf?
Detlev Pilger: Zunächst einmal die Freundschaft mit David Langner, mit dem ich politisch aber auch persönlich sehr verbunden bin. Ihm habe ich auch die Idee für meine Bundestagskandidatur zu verdanken.
Dann wohnen meine Schwägerin und mein Schwager mit ihren Kindern in Pfaffendorf und damit stehen immer wieder Besuche im Stadtteil an. Ansonsten kenne ich Pfaffendorf durch die vielen Vereine, die sich dort engagieren. Besonders den Fußballverein, gegen den ich früher immer gerne gespielt habe.
Aber auch Infrastruktur und Verkehrsführung des Ortsteils spielen in den stadtplanerischen Überlegungen im Rat immer wieder eine Rolle. Dies ist ein grundsätzliches Problem von vielen Stadtteilen geworden. Wie kann eine Versorgung der Menschen vorgehalten werden? Gerade für ältere Menschen kann dies zu einem erheblichen Problem werden.
Kuckuck: Die Bima steht einer guten Entwicklung der Pfaffendorfer Höhe weiterhin im Weg.
Was werden Sie in Berlin tun, damit endlich eine städtebauliche Weiterentwicklung und eine bessere Behandlung der Mieter möglich ist?
Detlev Pilger: Wenn wir die hohen Mietpreise auf dem privaten Wohnungsmarkt kritisieren, müssen wir gerade mit eigenen staatlichen Immobilien für ein soziales, bezahlbares Angebot mit vernünftigem Standard sorgen. Dies betrifft auch den Umgang mit den Mietern. Die Bima in Koblenz ist von einer Kundenfreundlichkeit weit entfernt. Da muss von den Verantwortlichen in Berlin endlich ein Zeichen gesetzt werden. Überhaupt ist der soziale Wohnungsbau insgesamt praktisch zum Erliegen gekommen. Bezahlbarer Wohnraum und Energiekosten dürfen die Handlungssicherheit der Menschen nicht dermaßen einschränken, dass eine gesellschaftliche Teilhabe nicht mehr möglich ist. Die SPD hat in ihrem Wahlprogramm hierzu klare Aussagen gemacht. Gutes Wohnen darf nicht zum Luxus für eine Minderheit werden.

Mehr zu Detlev Pilger auf www.detlevpilger.de

 

12.12.2012 / Bundespolitik

Soziale Gerechtigkeit - Die Sprossen der Lebensleiter

Kuckuck: Herr Pilger, Sie sind mit einem überwältigenden Ergebnis zum Kandidaten der SPD für die Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 200 gewählt worden. Hat Ihnen Ihre Entscheidung zur Kandidatur schon schlaflose Nächte bereitet?
Pilger: … Natürlich ist das Ergebnis ein großer Vertrauensvorschuss und ich bin mir der Erwartungen bewusst ... Für mich ist klar, dass … ich alles tun werde, damit wir am Wahlabend ein Ergebnis haben, mit dem wir den Wahlkreis direkt gewinnen.
Kuckuck: Ihr großes Thema ist die Soziale Gerechtigkeit. Ihr Lebenslauf selbst liest sich ... mit Ecken und Kanten. Sehen Sie sich selbst als jemanden, für den “Soziale Gerechtigkeit” die Sprossen der Lebensleiter gewesen sind?
Pilger: Ein sehr treffendes und schönes Bild - Soziale Gerechtigkeit als Sprossen der Lebensleiter! Ja, mein Leben ist nicht gradlinig verlaufen. Ich war ein Spätzünder und musste erst ein paar Runden über Hauptschule und Gelegenheitsarbeiten drehen, ehe ich mich auf den Hosenboden setzte und Abitur und Studium nachholte. Meine Erkenntnis aus dieser Zeit: Man kann viel schaffen, wenn Menschen an einen glauben und einem auf dem Weg Mut machen.
Kuckuck: Als Pastoraltheologe haben Sie in einem sozial schwierigen Stadtteil von Koblenz Brennpunktarbeit gemacht und als Lehrer sind Sie sicher auch immer ein Stück weit Sozialarbeiter. Was muss sich in diesem Bereich Ihrer Meinung nach ändern?
Pilger: ... Wir müssen viel früher mit unterstützender sozialer Arbeit beginnen - schon im Kindergarten! Es ist wichtig, dass Kinder früh mit Gleichaltrigen in Kontakt kommen, soziale Kompetenzen erlernen und einüben. Ich halte überhaupt nichts davon, Eltern finanzielle Anreize dafür zu geben, ihre Kinder nicht in ein Betreuungsangebot zu geben… Natürlich will ich nicht sagen, dass Eltern ihre Kinder nicht erziehen könnten, oder dass ein staatliches Angebot es besser könnte. Aber ich glaube, dass es gerade für sozial nicht gefestigte Familien falsche Anreize schafft ... Selbst in den Ländern, in denen das Betreuungsgeld seit langem existiert (in den drei skandinavischen Länder existiert ein Betreuungsgeld teilweise seit 1985) diskutiert man beispielsweise über seine Abschaffung. Experten weisen dort zu Recht auf die negativen Auswirkungen hinsichtlich einer Integration von Migranten hin. ...
Kuckuck: Soziale Gerechtigkeit ist auch im Alter ein großes Thema: Stichwort Rente und demografischer Wandel.
Pilger: Wir müssen schnell Antworten auf die Herausforderung des demografischen Wandels und hierbei vor allem auf die Altersarmut finden. Unsere Kinder wachsen mit der Gewissheit auf, dass sie selbst etwas für die Rente tun müssen. Meiner Generation und der meiner Eltern wurde fast lebenslang von der Politik versichert, dass die Renten sicher seien - Norbert Blüm hat es vielleicht sogar geglaubt. Aber es geht hier ja mehr um das Rentenniveau, als um die generelle Sicherheit des staatlichen Rentensys-tems. Heute müssen wir feststellen: Es gibt viele Leute, die von ihrer Rente nicht mehr oder nur sehr bescheiden leben können. … Es muss klar sein: Wer 45 Jahre in die staatliche Rentenver-sicherung eingezahlt hat, muss abschlagsfrei in den Ruhestand gehen können. …
Kuckuck: Ungerechtigkeiten bei der Rente gibt es auch zwischen den Geschlechtern.
Pilger: Eine große - entschuldigung - Sauerei! Frauen verdienen in vergleichbaren Postionen ca. 20 % weniger als Männer. Das wirkt sich direkt im Geldbeutel aus, später auch auf die Rente. Abgesehen davon ist es einfach nicht fair. Wir beklagen, dass Familien immer weniger Kinder bekommen, die auch wieder unser Sozialsystem auf lange Sicht sichern. Gleichzeitig frustrieren wir Frauen im Job durch Hürden bei Kinderbetreuung oder Entlohnung und erschweren ihnen den Weg in Unternehmenshierarchien. Das ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit!
Kuckuck: Um es kurz zu machen: Es muss sich etwas ändern. Mit Ihnen in Berlin!
Pilger: (lacht) Besser hätte ich es nicht auf den Punkt bringen können!

 

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